Betway Geld zurück – Sportwetten-Verluste zurückfordern

Erst am 09.03.2021 erhielt Betway eine Lizenz für Online-Sportwetten. Haben Sie zuvor Geld bei Betway verloren? 

HAHN Rechtsanwälte kann Sie dabei unterstützen, Verluste aus Online-Sportwetten von Betway zurückzufordern.
 

Betway Geld zurück

Betway-Lizenz

09.03.2021

Seit diesem Datum verfügt Betway über
eine deutsche Lizenz für Online-Sportwetten.

Rückforderung

Vor dem 09.03.2021

Sportwetten-Verluste aus der Zeit davor
können grundsätzlich rückforderbar sein.

Ihre Prüfung

Kostenfrei

HAHN Rechtsanwälte prüft Ihre Betway-Transaktionsliste und ermittelt, ob Rückforderungsansprüche bestehen können.

Betway: Geld zurückholen in 3 Schritten

HAHN Rechtsanwälte unterstützt Spieler bei der Rückforderung von Sportwetten-Verlusten. Auch Betway wurde bereits mehrfach dazu verurteilt, Verluste, die vor Erhalt der Lizenz im März 2021 entstanden sind, zurückzuzahlen.

Wir erklären die rechtliche Grundlage, wie Sie ohne Kostenrisiko gegen Betway vorgehen können und welche Möglichkeiten Sie in Ihrem individuellen Fall haben.

1. Wie hoch sind Ihre Verluste?

Um die genaue Höhe herauszufinden, fordern Sie mit Hilfe unseres kostenfreien Musterbriefs eine DSGVO-Auskunft bei Betway an. Betway muss Ihnen eine Transaktionsliste mit sämtlichen Ein- und Auszahlungen bereit stellen.

2. Persönliche Beratung anfordern

Wir erläutern Ihnen in einem persönlichen Gespräch ausführlich alle Schritte des Verfahrens und informieren Sie auch über die Möglichkeiten einer Prozesskostenfinanzierung, die in Ihrem individuellen Fall in Frage kommen.

3. Prozesskostenfinanzierer oder Selbstzahler?

Egal wie Sie sich entscheiden - selber zahlen oder mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammenarbeiten - wir informieren Sie über jeden Schritt und halten Sie selbstverständlich immer diskret auf dem Laufenden.

Verlustermittlung bei Betway: Kostenfreier DSGVO-Musterbrief

Die Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) gilt in der ganzen Europäischen Union. Daher muss sich auch Betway an die Regeln der DSGVO halten und Ihnen auf Wunsch eine Aufstellung Ihrer Gewinne und Verluste zur Verfügung stellen. Auch weitere Informationen über Ihr Spielverhalten können Teil einer DSGVO-Auskunft sein. Haben Sie diese Angaben von dem Online-Wettanbieter bekommen, dann können Sie in einem nächsten Schritt die Herausgabe Ihrer Verluste verlangen, soweit diese Ihre Gewinne übersteigen.

DSGVO-Musterbrief kostenfrei downloaden

Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (PDF)
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (Doc-Datei, Word 97 bis 2003)
Musterbrief DSGVO Auskunft herunterladen (Docx-Datei, ab 2003)

Sobald Sie die Transaktionsliste erhalten haben, können Sie diese hier einreichen:

Warum können Sportwetten-Verluste zurückgefordert werden?

Wenn Sie bei Betway Sportwetten abgeschlossen und dafür Geld eingezahlt haben, hat Betway diese Zahlungen von Ihnen erhalten. Nach der Rechtsprechung kann eine Rückzahlung verlangt werden, wenn die zugrunde liegenden Sportwettenverträge wegen eines Verstoßes gegen glücksspielrechtliche Vorschriften unwirksam waren.

In diesem Fall fehlt den Zahlungen der rechtliche Grund. Die Folge: Betway kann verpflichtet sein, die erhaltenen Beträge zurückzuzahlen. Der rechtliche Hintergrund hierfür ist der sogenannte Herausgabeanspruch nach § 812 Abs. 1 Satz 1 BGB.

Hier finden Sie den genauen Text zum § 812 BGB
 

FAQ zur Rückforderung von Sportwetten-Verlusten bei Betway

Welcher Anbieter steht hinter Betway?

Das deutsche online Angebot von Betway (betway.de und vor der Lizenzierung auch betway.com) wird betrieben von der Betway Limited. Diese hat, wie viele anderen Sportwettenanbieter auch, ihren Sitz auf Malta. 

Seit wann sind Betway-Sportwetten in Deutschland legal?

Online-Sportwetten auf der Website betway.de sind erst seit dem 09.03.2021 in Deutschland legal. Erst zu diesem Stichtag erhielt die Betway Limited die Lizenz von der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder.

Wie lange kann ich Verluste von Betway zurückfordern?

Grundsätzlich beträgt die Verjährung bei Rückforderungsansprüchen gegenüber Sportwettenanbietern 10 Jahre. Mit Einreichung einer Klage wird diese Verjährung gehemmt. Deshalb ist es wichtig, nicht zu lange zu warten, da mit jedem Tag Ansprüche verloren gehen können. Bis wann genau Betway-Verluste zurückgefordert werden können, muss in jedem Fall individuell geprüft werden.

Kann HAHN Rechtsanwälte mir bei meinem Vorgehen gegen Betway helfen?

Ja, HAHN Rechtsanwälte ist auf die Durchsetzung von Ansprüchen gegenüber Sportwettenanbietern und Anbietern anderer Glücksspielarten spezialisiert. Wir prüfen kostenfrei Ihre Ansprüche anhand der Transaktionsliste. Haben Sie diese von Betway noch nicht angefordert, können Sie hierfür gerne den von HAHN Rechtsanwälte kostenfrei zur Verfügung gestellten Musterbrief nutzen.

Welche Unterlagen benötige ich?

Um sicher festzustellen, wie hoch Ihre Ein- und Auszahlungen und somit Ihre Verluste waren, ist die Transaktionsliste von Betway nötig. Wir prüfen diese für Sie! 

Ist die Prüfung wirklich kostenlos?

Die von HAHN Rechtsanwälte angebotene Ersteinschätzung ist für Sie kostenlos. Im Rahmen dieser Ersteinschätzung rechnen wir Ihnen die Höhe Ihrer möglichen Ansprüche aus und sagen Ihnen, ob die rechtlichen Voraussetzungen in Ihrem individuellen Fall gegeben sind, um Ihre Verluste von Betway zurückzufordern.

Arbeitet HAHN Rechtsanwälte gegen Betway mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammen?

Ja, HAHN Rechtsanwälte arbeitet bei der Verfolgung von Ansprüchen gegenüber Betway mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammen. Das bedeutet, dass Sie kein finanzielles Risiko tragen. Der Prozessfinanzierer übernimmt alle Kosten, von den Gerichtskosten über die Anwaltshonorare bis zu den Kosten der Gegenseite, sollte es zu einer Niederlage kommen. Im Falle eines erfolgreichen Verfahrens erhält der Finanzierer eine Provision, die jedoch erst nach Auszahlung an den Kläger fällig wird. 

Beratung zu Ihrem Betway-Fall

Unser Angebot: Mit der Unterstützung einer erfahrenen Rechtsanwaltskanzlei und einem Prozesskostenfinanzierer gegen Betway vorgehen und verlorenes Geld zurückfordern!

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ich mein Geld von Betway zurückfordern kann?

Wie viel Geld kann ich von Betway zurückfordern?

Vereinfachtes Rechenbeispiel eines Betway-Falls (Für die Berechnung wird angenommen, dass heute der 10.08.2026 ist):

Der Spieler spielt seit dem 01.05.2007 bei Betway. Der Anbieter erhielt am 09.03.2021 eine Lizenz für sein Sportwetten-Angebot. Insgesamt hat der Spieler 90.000 Euro bei Betway eingezahlt und 50.000 Euro ausgezahlt bekommen.

  1. Transaktionen, die älter als 10 Jahre sind, sind verjährt:
    • Unabhängig davon, seit wann der Spieler bei Betway wettet, verjähren alle Transaktionen bis einschließlich 09.08.2016 (wenn der heutige Tag der 10.08.2026 ist). Transaktionen nach diesem Datum bleiben relevant, sofern sie nicht von der Lizenzerteilung ausgeschlossen sind.
  2. Transaktionen nach der Lizenzerteilung (09.03.2021):
    • Verluste nach diesem Datum können nicht zurückgefordert werden.
  3. Berechnung des rückerstattungsfähigen Betrags:
    • Einzahlungen und Auszahlungen zwischen dem 10.08.2016 und dem 09.03.2021 (dem Zeitraum der Relevanz) werden berücksichtigt.

In den letzten 10 Jahren und vor Lizenzerteilung am 09.03.2021 hat der Spieler 60.000 Euro eingezahlt. Gleichzeitig ließ er sich in diesem Zeitraum 30.000 Euro auszahlen. 

Der rückerstattungsfähige Betrag ergibt sich aus der Differenz zwischen den Ein- und Auszahlungen: 60.000 Euro Einzahlungen – 30.000 Euro Auszahlungen = 30.000 Euro.

Die White List der GGL

Seit 2012 konnten sich Anbieter grundsätzlich um eine deutsche Lizenz für Online-Sportwetten bemühen. Aufgrund von Problemen beim Vergabeverfahren wurden zunächst jedoch keine Lizenzen erteilt. Mehrere Anbieter wehrten sich gegen dieses Verfahren und zogen bis vor den Europäischen Gerichtshof. Dieser stellte fest, dass der deutsche Vergabeprozess für die Lizenzen nicht rechtskonform war.

Das änderte jedoch nichts daran, dass für das legale Angebot von Online-Sportwetten eine entsprechende Erlaubnis erforderlich war. Erst ab Oktober 2020 wurden die ersten deutschen Lizenzen für Online-Sportwetten erteilt. Betway erhielt seine deutsche Sportwettenlizenz erst am 09.03.2021. Für die rechtliche Bewertung von Betway-Sportwetten ist daher insbesondere entscheidend, wann die jeweiligen Wetten abgeschlossen wurden.

Die White List der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) informiert darüber, welche Anbieter über eine Erlaubnis verfügen, wann diese erteilt wurde und für welche Art von Online-Glücksspiel sie gilt. Die Liste kann sich verändern, da die GGL Lizenzen unter bestimmten Voraussetzungen auch wieder entziehen kann.

Hier geht es zur aktuellen Version der White List der GGL.

Sportwettenverluste zurückfordern: Urteile

Der Bundesgerichtshof beschäftigt sich mit der Thematik der Rückforderung von Sportwettenverlusten.

HAHN Rechtsanwälte konnte bereits zahlreiche Urteile gegen Anbieter von Online-Sportwetten erstreiten, darunter auch Betway.

Betway-Urteile von HAHN Rechtsanwälte

März 2026: LG Hanau verurteilt Betway zur Rückzahlung von 55.000 Euro

Zwischen 2018 und 2020 verlor die Klägerin rund 55.000 Euro bei von Betway angebotenen Online-Sportwetten. Da der Anbieter zu diesem Zeitpunkt über keine deutsche Lizenz verfügte, stufte das Gericht den Vertrag als nichtig ein und verurteilte die Betway Limited zur Erstattung des Geldes.

Zum Urteil

LG Neuruppin verurteilt Betway Limited zur Rückzahlung von 16.000 Euro

Im März 2026 urteilte das LG Neuruppin, dass der Vertrag zwischen dem Kläger und der Betway Limited nichtig war, da Betway im streitgegenständlichen Zeitraum (zwischen Februar und April 2019) über keine deutsche Lizenz für das Anbieten von Online-Sportwetten verfügte. Es verurteilte den Anbieter zur Erstattung von Verlusten in Höhe von rund 16.000 Euro. 

Zum Urteil

LG Stuttgart im Februar 2026: Betway muss fast 50.000 Euro zurückzahlen

Im Februar 2026 verurteilte das Landgericht Stuttgart die Betway Limited zur Erstattung von Verlusten aus Online-Sportwetten in Höhe von fast 50.000 Euro. Der Kläger hatte diese zwischen August 2016 und September 2020 auf Betway verloren.

Zum Urteil

BGH mit positivem Hinweisbeschluss (Aktenzeichen I ZR 88/23)
Der Bundesgerichtshof (BGH) hat am 22.03.2024 in einem Hinweisbeschluss die Möglichkeit der Erstattung von Sportwettenverlusten bestätigt. Im vorliegenden Fall hatte ein Spieler 2018 rund 12.000 Euro bei Betano verloren. Der BGH machte in seinem Beschluss deutlich, dass er beabsichtigte, die Revision des Anbieters zurückzuweisen. Schon das Oberlandesgericht (OLG) Dresden hatte in der vorherigen Instanz zugunsten des Klägers entschieden. Um ein höchstrichterliches Urteil zu vermeiden, zog Betano die Revision zurück, so dass das OLG-Urteil rechtskräftig wurde.

Hier finden Sie den Betano-Beschluss des BGH zum Nachlesen

BGH-Verfahren gegen Tipico (Aktenzeichen I ZR 90/23)
Im Verfahren I ZR 90/23 hat der BGH den EuGH um eine Vorabentscheidung ersucht. Dabei geht es um die Frage, ob deutsche Spieler Verluste aus Online-Sportwetten zurückfordern können, wenn der Anbieter – wie im Fall Tipico – keine gültige deutsche Glücksspiellizenz besaß. Nach Auffassung des BGH sind entsprechende Glücksspielverträge grundsätzlich unwirksam. Spieler können daher Rückforderungsansprüche gegen den Sportwettenanbieter geltend machen. Dies gilt auch dann, wenn die fehlende Lizenz auf einem unionsrechtswidrigen Genehmigungsverfahren beruhte. Der Generalanwalt des EuGH hat die Rechtsauffassung des BGH bereits bestätigt (C-530/23). Eine Entscheidung des EuGH wird im Jahr 2026 erwartet. Anschließend kann der BGH das Verfahren fortführen.

BGH-Beschluss zum Tipico-Verfahren

Wer trägt die Kosten in einem Betway-Verfahren?

Kanzleien müssen sich an das Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) halten. Dieses Gesetz dient der Transparenz und Vereinheitlichung der Vergütung im Rechtswesen. Es sorgt außerdem dafür, dass Mandanten wissen, welche Kosten auf sie zukommen können. In gerichtlichen Verfahren dürfen Anwälte nicht weniger als die gesetzlich vorgeschriebenen RVG-Gebühren abrechnen. Diese gesetzliche Mindestgebühr kann nicht durch eine Honorarvereinbarung unterschritten werden (§ 49b Abs. 1 BRAO).
 

In einem Verfahren gegen Bet365 können Sie wählen zwischen der Option, selbst zu zahlen oder der, mit einem Prozesskostenfinanzierer zusammenzuarbeiten.

Prozesskostenfinanzierung

Ein Prozesskostenfinanzierer (PKF) übernimmt sämtliche anfallenden Kosten eines Gerichtsverfahrens. Zu den übernommenen Kosten gehören unter anderem die Anwaltshonorare, die Gerichtskosten sowie, im Falle einer Niederlage, auch die Kosten der Gegenseite. Der Kläger trägt somit im Falle einer Niederlage kein finanzielles Risiko. Sollte das Verfahren erfolgreich verlaufen, zahlt der Kläger dem PKF eine zuvor vereinbarte, erfolgsabhängige Provision, die in der Regel zwischen 30 und 40 % des erstrittenen Betrags beträgt. Diese wird jedoch erst nach Auszahlung an den Kläger fällig.

 

Auf einen Blick:

  • Keine Kosten oder finanzieller Druck
  • PKF übernimmt Vollstreckung
  • Verhandlungsposition ist stärker
  • Über alle Instanzen abgesichert

Selber zahlen

Übernimmt der Kläger die Kosten selbst, muss er natürlich keine Provision an einen Prozesskostenfinanzierer zahlen. Allerdings ist es wichtig zu wissen, dass Rechtsschutzversicherungen in Glücksspiel-Fällen nicht eintrittspflichtig sind. Neben den Kosten muss der Kläger deshalb auch die gegebenenfalls anfallenden Kosten einer Vollstreckung selbst tragen. Rechtskräftige Urteile können bis zu 30 Jahre lang vollstreckt werden. Der Rückerstattungsbetrag wird zudem mit 5 Prozentpunkten über dem Basiszinssatz verzinst.

 

Auf einen Blick:

  • Keine 30 bis 40% abgeben
  • Gleiche Entscheidungsmöglichkeiten, wie mit einem PKF
  • Individuelles Vergleichsangebot
  • Verjährung erst nach 30 Jahren